Dotcom startet Demo seines Musik-Streaming-Service (1 Betrachter)

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25 Mai 2011
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Der heutige Softstart von Kim Dotcoms Musikdienst zeigt wie angekündigt nur die Musik des Gründers. Der eigentliche Launch wurde erneut verschoben, diesmal auf Ende 2014.

Kim Dotcom startet am 20. Januar 2014 den lange angekündigten Musikservice Baboom, der iTunes und Spotify Konkurrenz machen soll. Der Softstart bietet nur ein stark eingeschränktes Demo-Angebot, das Titel von Dotcoms Album "Goodtimes" kostenlos präsentiert.

Der Baboom-Vorschau solle "einen Vorgeschmack auf den Dienst geben, der Ende 2014 losgelassen wird", heißt es in einer Presseerklärung. Damit wird das Musikangebot ein weiteres Mal verschoben. Beim Start des Hosting-Dienstes Mega im Januar 2012 wurde noch Juni 2013 als Termin für Baboom genannt. Im November 2013 sagte Dotcom Wired, es werde "einige Monate" nach Januar 2013 losgehen. Kostenpflichtige Inhalte sollen später frei verfügbar sein, wenn Nutzer ein Browser-Plugin installieren.

Das Projekt war unter dem Titel Megabox angelaufen und später umbenannt worden. Im September 2012 hatte Dotcom Details zu Megabox verraten. Das kostenlose Musikhören über Megabox soll über die Adware Megakey finanziert werden. Diese funktioniert ähnlich wie ein Adblocker und tauscht einige Anzeigen auf Webseiten aus, so dass die Einnahmen aus der Werbung bei Dotcom und den Musikern ankommen. Gegenwärtig sollen 22 Entwickler an dem Projekt arbeiten.

Seine öffentliche Geburtsparty am 21. Januar 2014 musste Dotcom absagen. Zusammen mit der Gründung seiner "Internet Party" untersagte ihm die neuseeländische Wahlbehörde, an seinem 40. Geburtstag 25.000 angemeldete Gäste in der Vector Arena kostenlos zu bewirten und zu unterhalten. Er erklärte, nun "ganz auf eine Geburtstagsparty zu verzichten".

Über Twitter sagte Dotcom, für die US-Musikbranchenorganisation RIAA (Recording Industry Association of America) werde Baboom zu einem Grab werden.
Baboom: Dotcom startet Demo seines Musik-Streaming-Service - Golem.de
 

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